Dienstag, 26. Juli 2011

Wörterkisten

Manchmal reicht Liebe nicht aus. Manchmal ist es nur das I, aber für den Punkt fehlt die Kraft.
Wir haben es so lang versucht.
Wir haben versucht uns etwas zu versprechen, was wir nicht halten konnten und haben noch länger versucht trotz all der Widrigkeiten aneinander festzuhalten.
Eine Kiste habe ich vor Jahren mit deinen Dingen vollgepackt.
Eigentlich ist es noch nicht lange her, wenn man bedenkt, dass "wir" schon so lang vorbei ist. Noch immer sitzt dein Lächeln hinter meinem Klderschrank und lächelt um die Ecke, wenn ich die Sachen etwas zur Seite schiebe.
In dieser Kiste, habe ich all die ungesagten Worte zwischen uns aufbewahrt; doch auch die guten, die zärtlichen, die sich nachts noch ab und an zwischen meine Kissen legen. In diesen Worten finde ich dich mehr, als in den wenigen Bildern, die ich von dir habe. Du bist mir in Wort und Schrift so nahe, als würdest du der Stift sein, der zwischen meinen Fingern liegt. Und mit aller Kraft tropft Wort für Wort auf das Papier und verbindet uns. Wie immer.

Doch die Zeit hat uns verändert, die Zeit hat dich verändert und mich. Wenn ich dich heute vor mir sehe, sehe ich Business, Strenge und Gradlinigkeit.  Heute bist du nicht mehr der Mann, dem ich meine Geheimnisse anvertraute, von dem ich jede Falte, jede Narbe kannte. Heute istt dein Haar gerade und du bist erfroren. Nur deine Augen leuchten, wenn sie mich sehen. Aber reichten tut das am Ende wohl nicht.

Heute weiß ich mehr als damals. Ich weiß, dass vier Jahre eine viel zu lange Zeit sind, um auf etwas zu warten.  Ich weiß, dass 4 einhalb Jahre nicht reichen, um erwachsen zu werden. Ich weiß, dass Versprechen nur dann etwas wert sind, wenn sie gehalten werden.

Und ich weiß jetzt, dass man Dinge die man vergessen will, nicht in Kisten aufbewahrt.

Sonntag, 24. Juli 2011

Und mein Leben liegt irgendwo dazwischen.

In manchen Stunden vergesse ich dich ganz.
Ganz und gar, nichts erinnert an dich, kein Zweig, kein Geruch. Nichts liegt in der Luft. Und dann überkommt es mich in der Kurve, im Kreisel, kurz vor meiner Ausfahrt, schon fast, als würdest du dir mein Herz zurückholen, mich aus der Kurve schleudern..
Aber ich habe keine Angst mehr vor Morgen, ich mache mir keine Sorgen mehr, denn, wenn ich auch hinaus falle aus diesem Kreis -
am Ende, an der Biegung des Kusses, tut es kaum noch weh.

Nur heute Nacht, hätte ich dich gerne to go.

Freitag, 22. Juli 2011

Ich setz´heut keinen Kuss mehr vor die Tür.

Ich habe dich, in mir. Unter mir. An mir, und ständig, in den Ohren.
Ich schmeckte dich auf der Zunge und habe dich im Arm.
Nichts von dir bleibt mir fern.
Ständig spüre ich dich, obwohl es schon fast 4 Monate her ist, seitdem ich das letzte Mal dein Gesicht sah. Immer wieder sehe ich deine Lippen in den Mündern von Fremden, höre dich im Zug mit der Sitznachbarin flüstern oder fühle deinen Atem auf meiner Haut.
Doch du bist fern.
Und es sind nicht die dreitausend Kilometer, die zwischen uns sind. Es ist dein Herz, das mich nicht näher kommen lässt.
Es ist dein Stolz, der mich fort schickt, und deine Angst, die große Mauern um dich herum zieht über die ich nicht wage zu klettern, aus Angst, Angst dahinter doch nicht dich sonsdern etwas anderes zu finden.
Oder nichts.
Ich weiß nicht, ob ich nur Angst davor habe dich gehen zu lassen, weil ich ein Leben ohne dich, oder der Sehnsucht nach dir, nicht kenne. Ich weiß nicht, ob es nur Gewohnheit ist, die mich hoffen und warten lässt.
Ich wünschte, du wärst hier und könntest mir all die Fragen aus dem Gesicht wischen.
Ich wünscht´ du wärst hier. Bei mir.

Freitag, 15. Juli 2011

Und wir lieben uns.

"Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst,
was weißt Du von den Schmerzen,
die in mir sind und was weiß ich von Deinen?

Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde
und weinen und erzählen,
was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle,
wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich?

Schon darum sollten wir Menschen voreinander
so ehrfürchtig,
so nachdenklich stehen,
wie vor dem Eingang zur Hölle."

~ Franz Kafka

Loving.

The greatest irony of love.

Loving the right person at the wrong time, having the wrong person when the time is right and finding out you love someone right after that person walks out of your life. And sometimes, you think you’re already over a person, but when you see them smile at you, you’ll suddenly realize that you’re just pretending to be over them just to ease the pain of knowing that they will never be yours again. For some, they think that letting go is one way of expressing how much they love that person. Some are afraid to see the one they love being held by someone else. Most relationships tend to fail not because the absence of love. Love is always present. It’s just that one was being love too much and the other was being loved too little. As we all know that the heart is the center of the body, but it beats on the left. Maybe that’s the reason why the heart is not always on the right. Most often we fall in love with the person we think we love, but to only discover that for them, we are just passing time while the one who truly loves us remains either a friend or a stranger. So here’s a piece of advice: let go when you’re hurting too much, give up when love isn’t enough, and move on when things are not like before. For sure there is someone out there who will love you even more.