Ich habe dich, in mir. Unter mir. An mir, und ständig, in den Ohren.
Ich schmeckte dich auf der Zunge und habe dich im Arm.
Nichts von dir bleibt mir fern.
Ständig spüre ich dich, obwohl es schon fast 4 Monate her ist, seitdem ich das letzte Mal dein Gesicht sah. Immer wieder sehe ich deine Lippen in den Mündern von Fremden, höre dich im Zug mit der Sitznachbarin flüstern oder fühle deinen Atem auf meiner Haut.
Doch du bist fern.
Und es sind nicht die dreitausend Kilometer, die zwischen uns sind. Es ist dein Herz, das mich nicht näher kommen lässt.
Es ist dein Stolz, der mich fort schickt, und deine Angst, die große Mauern um dich herum zieht über die ich nicht wage zu klettern, aus Angst, Angst dahinter doch nicht dich sonsdern etwas anderes zu finden.
Oder nichts.
Ich weiß nicht, ob ich nur Angst davor habe dich gehen zu lassen, weil ich ein Leben ohne dich, oder der Sehnsucht nach dir, nicht kenne. Ich weiß nicht, ob es nur Gewohnheit ist, die mich hoffen und warten lässt.
Ich wünschte, du wärst hier und könntest mir all die Fragen aus dem Gesicht wischen.
Ich wünscht´ du wärst hier. Bei mir.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen