Freitag, 24. Februar 2012

Ich wollte die Wahrheit wissen, dass sie Mist ist - dafür kannst du nichts.

An dich:

Ich hasse es zu schreiben. Dir zu schreiben.
Dir zu schreiben bedeutet, nicht mit dir reden zu können, dich nicht sehen zu können.
Und das bedeutet, du willst mich nicht sehen, oder mit mir reden.
Also muss ich Worte finden, die all das, was ich denke und fühle gut ausdrücken können.
Dabei ist das das Schwerste. Denn, egal, was ich sage, den Ton zwischen den Zeilen werde ich nicht verändern können.
Der sitzt in deinem Kopf.
Der wird geformt durch deine Erfahrungen und all den Dingen, die dich dazu bringen, heute wieder nicht anzurufen.
 Und dabei bleibe ich auf der Strecke, weißt du?
Mit all meinen Erfahrungen, Ängsten und Sehnsüchten.
Und das verrückte dabei ist, dass ich das alles bei dir vergessen kann. Mit dir ist es wie nach Hause kommen, all meine Ängste lasse ich vor deiner grünen Tür und nehme nur meine Freude mit hinein.
Ich brauche dich nicht um mich gut zu fühlen, ich brauche dich nicht, damit einer für mich Verantwortung übernimmt. Das passiert von ganz allein.
Ich bin die meiste Zeit glücklich ohne dich um mich zu haben.
Doch du machst mich lebendig, schon mit einem kleinen "Hey,.." durch den Höhrer. Und das macht mir Angst. Eine scheißangst.
Diese Macht, die du über mich hast.
Ich möchte dich. Ich möchte dich in meinem Leben. Nicht, weil ich dich brauche.
Ich brauche dich nicht. Ich kann auch ohne dich leben, das habe ich lange genug bewiesen. Ich hätte dich getrost im alten Jahr lassen können und dich nie wieder sehen müssen. Du warst mir egal.
Und dann hast du gesagt, es würde sich lohnen. es fühlt sich doch so gut an, nicht wahr?

Und nun sitze ich hier und suche nach Worten, die dich nicht noch weiter von mir wegbringen. Und ich habe den schlimmen Verdacht, dass, ganz gleich, was ich sage, es dich von mir wegbringen wird.
Ich vertraue da meinem Gefühl, all deine Worte waren wahr, doch nun, nun ist es zu anstrengend, nun bin ich zu anstrengend für dich.
Vielleicht hast du Angst, ohne zu wissen, dass ich gut im Ängste nehmen bin.
Vielleicht hast du keine Lust, ohne zu wissen, dass auch hier Ehrlichkeit der einzige richtige Schlüssel wäre.
Vielleicht, vielleicht hast du mich einfach vergessen und ich bin dir egal. Dagegen habe ich keine Lösung, dagegen habe ich nur ein Schulterzucken.

Ich hätte dich so gern in meinem Leben. 2008 habe ich diese Worte nicht gefunden, heute - heute habe ich Angst, dass es zu spät ist.


Du musst es mir nicht glauben, aber es ist wahr.

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