Dienstag, 13. März 2012

Du fehlst nur, wenn ich atme.

There is no magic cure, no making it all go away forever.

There are only small steps upward, an easier day, an unexpected laugh, a word that doesn´t matter anymore.
I am thawing.

Mittwoch, 7. März 2012

Wer mutig ist, liebt aufregender.

Ich bin nicht mutig. Ich wundere mich nun schon seit Wochen, warum du weg bist.
Ich habe Ansgt vor deiner Antwort, obwohl natürlich immer die Chance besteht, dass alles halb so wild ist, oder du ganz verdrehter Weise nur auf ein bisschen Mut wartest.
Aber gehe ich davon aus, dass dein Schweigen mir sagen soll - " Geh, ich will dich nicht mehr in meinem Leben haben,.." fällt es mir umso schwerer mutig zu sein.
Ja es fällt mir sogar schwer überhaupt ein Wort zu finden, geschweigedenn das richtige.
Nur, nur ist es mittlerweile so schwer geworden, zu schweigen.
Du fehlst mir.
In all deiner Unerreichbarkeit vermisse ich dich.
Wir hatten so wenig Zeit miteinander verbracht und ich bin schon so schrecklich traurig, wenn ich mir vorstelle dich nie wieder zu sehen.
Und das einzige, was ich weiß, ist, dass, solltest du jemals dein Schweigen brechen, ich dich wieder in meinem Leben haben wollte, ganz bedingungslos.
Aber du wirst nicht zurückkommen, du wirst nicht sagen - ich bin wieder da.
Du hast mich in dein Leben geholt, hast mich zaghaft gezogen, mich hineingeküsst und umarmt.
Und mich dann weggestoßen.
Ich, das tut so weh.
Ich bin nicht mutig. Ich bin nicht mutig genug dich gehen zu lassen, ich bin nicht mutig genug dich zurückzuholen, dich von mir zu überzeugen, weil ich fest glaube, dass man niemanden davon überzuegen kann, einen anderen gern zu haben oder ihm einen Platz in seinem Leben einzuräumen - jedenfalls nicht, bewusst. Das muss von ganz allein geschehen.
Ich wünsche mir den Mut, dich einfach überzeugen zu können. Ich finde nämlich, wenn ich ganz ehrlich bin, dass wir gut zusammen passen. So ganz verrückt und menschlich.
Und ich glaube auch, wenn ich noch weiter mutig bin, findest du das auch.
Und, wenn ich noch mutiger bin, würde ich auch sagen, dass dir Zeit mit mir verbringen gefällt und, dass dir meine Stimme am Telefon gefällt und, dass ich dir gefalle.
All das, würde ich sagen, wenn ich mutig wär.

Aber ich kann nicht, Grischa. Ich kann nichts davon sagen, ohne dabei die Angst in meinem Nacken zu spüren: Dass all die kleinen zarten, die großen wilden und die herausfordernden Küsse nichts wert waren. Dass jede Berührung Kalkül war und jeder Blick Berechnung.
Ich habe Angst, dass keine Verantwortung übernehmen eigentlich nur heißt - ich will dich nicht.
Wieder einmal.

Und da ist es, das Wort, was letztlich doch alles verändert: wieder.
Dieses Gefühl kenne ich schon, diese Situation kenne ich schon.
Und ich kenne mein Verhalten. von damals.
Ich habe voll Angst einfach nichts getan, habe dich einfach so in deiner "ich will keine Verantwortung übernehmen , aber ich mag dich" - Blase davonziehen lassen und mich immer gefragt, was wäre passiert, wenn ich ein bisschen - mutiger gewesen wär.

Deswegen schreibe ich.
Ich schreibe, weil ich ein bisschen mutiger sein will, als damals.
Ich weiß, dass es nichts bringen wird, aber, ich kann nicht schon wieder dastehen und alle "hätte" und "vielleicht"´s hin und her schieben, ohne eine wirkliche Antwort zu kennen.
Und - vielleicht, vielleicht vielleicht - bringt mein Mut dich dazu, ehrlich zu sein.
Und dieses Mal verlange ich Ehrlichkeit, und Aufrichtigkeit - ich wünsche mir, dass du mir sagst, dass ich keinen Platz mehr in deinem Leben haben kann. Soviel Ehrlichkeit bist du mir schuldig.
Wirklich.
Deswegen, schreibe ich.
Deswegen bin ich mutig, nur so kann ich daran glauben, dass sich Mut auszahlt, dass vielleicht hinter einem Zweifel nichts zu finden ist.
Vielleicht.

Donnerstag, 1. März 2012

Ohne Fallschirm

Du bist Brötchen holen gegangen und kamst nicht zurück.

So hast du mir damals von deiner Beziehung zu Anne und eurem Ende erzählt.

Heute sitze ich auf meinem Bett. 15 16 Tage nach deinem letzten Anruf.


Ich wünsche mir, dass uns die Zeit noch einmal zusammen treibt. Denn ich glaube wirklich, wir könnten gut füreinander sein. Und wir sind es uns schuldig, nach so vielen Jahren, es doch wenigstens zu versuchen.

Aber du machst mir Herzschmerzen.
Du machst, dass alles in mir sich nach Muskelkater anfühlt, obwohl ich seit Tagen nur auf dem Bett liege und auf dich warte.
ich zähle meine Gedanken, zähle die Worte zwischen den Augen, verfolge jeden Buchstaben auf seiner Reise durch meinen Kopf.
Nur du bist nie da.
Du bist irgendwo, irgendwo verstreut, und für mich ist dort kein Platz.

Ich hätte dich gern nicht in meinem Herzen. Du sollst raus da, dich woanders einnisten. Aber du hast dich festgebissen und nun zwickst du, wie eine zu eng sitzende Jeans.
Dabei bist du so ein schönes Modell.


Ich vermisse dich.