Dienstag, 4. Juni 2013

Und alle sagten..

Wir sind nicht mehr als das, was das Leben aus uns macht. Die Summe unserer Tränen und der gebrochenen Herzen. Wir sind der Wahnsinn und der Unsinn, Traum und Täuschung einer ganzen Generation, die nicht weiß, wohin mit sich. Wir lieben schnell und schlafen zu wenig, mit zu vielen ohne zu geben.
In mir bist du, bist du, voller Sehnsucht, nach Freiheit und Unvernunft. Ich bin nicht mehr und viel weniger als das, was ich in deinen Augen sehe, doch ich will, will dich hier. An und in mir, zwischen meinen Armen, durch die Nacht.

Wir sind heiß, heiß nach Luft und Schwerelosigkeit. Wir greifen nicht mehr nach den Sternen, wir wollen das ganze Universum und das gleich. Nicht mehr warten, nicht mehr zögern.
Es fließt, fließt alles und bleibt nicht still. Strudel. Ein Farbenrausch, wie ein Fest. Kunterbunte Ballons tanzen um dich herum, schmecken nach Sommer und Abenteuer.

Und da stehe ich. Ich bin wie erstarrt. Zuschauer in meiner eigenen Geschichte.
Ihr rauscht an mir vorbei, mit euren Armen in der Luft, den offenen Mündern und den fröhlichen Gesichtern. Ihr seid geschäftig, beschäftigt mit Leben, während ich.. Ich warte.
Ich warte auf dich, ich warte auf mich. Auf meinen Startschuss.
Das Leben auf Autopilot ist beendet. Ich stehe. Es rauscht, als hätte jemand den falschen Sender im Radio eingestellt.

leben, leben. Leben. Leben.
Du machst alles einfacher.

Aber du bist weg. Und dann rauscht es wieder.

Ich suche nach meinem Sender, während alle anderen schon ihren eigenen Song haben. 




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