Doch das Leben kreiselt, strudelt unablässig vor sich hin, wie ein reißender Fluss packt es mich an meinen Fesseln und zieht mich mit sich. Ich entkomme nur schwer aus diesem Rausch und bin doch ganz bei mir, umgeben von Neuem, unerwartetem. So sehr ich der Sehnsucht nach Ruhe folgen will, dein Blick zögert nicht, fordert mich noch einen Schritt ins Ungewisse zu gehen. Wie sehr du mir fehlst, schon jetzt.
Und wieder ist es als ob das Leben ein falsches Spiel spielt. Die immer gleichen Steine. Ich nehme sie und baue ein Haus aus Glas; wenn ich hindurch sehe, schaut die Vergangenheit mit müden Augen zu mir herüber. Stets dreh ich mich angelnd um mich selbst und weiß doch wo der Fehler liegt. Vielleicht ist es so, dass wir all das immer wieder erleben, bis wir es begreifen. In manchen Geschichten gibt es kein Happy End.
Ich zähle von nun an aber die guten Stunden.
Bleib noch ein bisschen bei mir. Ich möchte dich zwischen meinen Händen halten, bis es dich von mir fortträgt. Wie ein zartes Blatt Papier mit dem Herbstwind tänzelnd in der Ferne verschwindet..

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