Ich mache mir keine Gedanken mehr um dich.
Im Grunde.
Aber ein paar Zeilen bekommst du doch.
Viele Tage habe ich dich freundschaftlich und von Herzen durch die Zeit getragen. Gestützt, geherzt und getröstet. Ganz gleich, was du verlangt hast.
Nur manchmal, ist "alles" wohl einfach nicht genug. Ich genüge dir und deinen Menschen nicht, um Teil deines Lebens zu sein.
Das Gute daran ist - ich muss es nicht.
Es ist nicht lange her, dass du mir einmal sagtest, ich sei anders. So anders, als all die Menschen um dich herum.
Damals krochen diese Worte wie kalte Schauer über meinen Körper. Anders sein war nicht das, was ich eigentlich wollte.
Heute aber weiß ich, dass ich es bin - so anders. Ich, in meiner ganzen undurchdringbaren Facettenwelt, räume euch keinen Platz mehr ein.
Die Zeiten sind vorbei, schon so lang vorbei, dass ich mir von euch vordogtrieren lasse, wie mein Leben zu laufen hat.
Ich verlor Lieben und Leben an euch, ich vergeudete Zeit und erhielt nur Schmerz.
Es fehlt nicht mehr fiel und es wird kein einziges bisschen mehr weh tun, euch nicht um mich herum zu haben.
Der Stolz, der Drang dazugehören zu wollen und von allen gemocht zu werden, ist so klein, dass ich dich fast nicht mehr spüre.
Ich fühle mich frei.
Frei von allem, was dich umgibt.
Und ich glaube, es war richtig diesen Fehler noch einmal zu begehen, dich und diese Welt zurück in mein Leben zu holen, denn nun weiß ich - ich bin stark genug auch das zu überstehen.
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