Mittwoch, 6. November 2013

Notizen

Juli:
 
Ich war allzu moralisch, allzu vernünftig, allzu bürgerlich gewesen! Ein alter, ewiger Fehler, den ich hundertmal begangen und bitter bereut habe, ist mir auch diesmal wieder passiert. Ich wollte mich einer Norm anpassen, ich wollte Forderungen erfüllen, die gar niemand an mich stellte, ich wollte etwas sein oder spielen, was ich gar nicht war. Und so war es mir wieder einmal geschehen, daß ich mich selbst und das ganze Leben vergewaltigt hatte.
 
14.September
 
Die acht wird heute linenkönig 
 
lets leave no words unspoken, save regrets for the broken

“I’m Done Playing these Games With My heart
 
 
September:
Es interessiert mich nicht, wie du deinen Lebensunterhalt verdienst. 

Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du davon zu träumen wagst, die Sehnsucht deines Herzens zu erfüllen. 

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du das Risiko eingehst, dich zum Narren zu machen, und du der Liebe, deinen Träumen und dem Abenteuer, am Leben zu sein, folgst. 

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob du das Zentrum deines eigenen Leids berührt hast und dich von den Enttäuschungen des Lebens hast öffnen lassen oder ob du eingeschrumpft bist und dich verschlossen hast, aus Angst vor weiteren Schmerzen. 

Ich will wissen, ob du den Schmerz ertragen kannst, meinen oder deinen eigenen, ohne dich zu bewegen und ohne ihn zu verstecken, oder ihn verändern zu wollen. 

Ich will wissen, ob du Freude ertragen kannst, meine oder deine und wild tanzen und dich bis zu den Fingern und den Zehen von der Ekstase erfüllen lassen kannst, ohne dich selbst zu ermahnen, vorsichtig oder realistisch zu sein, oder an die Begrenztheit des menschlichen Seins zu denken. 

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte stimmt, die du mir erzählst... 

Ich will wissen, ob du einen anderen Menschen enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du die Anschuldigung, nicht aufrichtig zu sein, ertragen kannst ohne dabei deine Seele zu betrügen. 

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn nicht jeder Tag schön ist, und ob du die Quelle deines Lebens mit der Kraft deines eigenen Herzens finden kannst. 

Ich will wissen, ob du treu sein kannst und daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob du mit Mißerfolg leben kannst, mit deinem und meinem und immer noch am Ufer eines Sees stehst und der Mondsichel zurufst: "Ja!" 

Ich will nicht wissen, wo du lebst und wieviel Geld du hast. Ich will wissen, ob du nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, müde bis auf die Knochen und zerschlagen, aufstehen und das tun kannst, was für die Kinder und zum Wohl deines eigenen Lebens getan werden muß. 

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hierher kamst. Ich will wissen, ob du mit mir im Zentrum des Feuers stehen kannst und nicht zurückschreckst. 

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studierst. Ich will wissen, was dich im Inneren aufrecht hält, wenn alles andere wegfällt. 

Ich will wissen, ob du mit dir alleine sein kannst, und ob du die Gesellschaft wirklich magst, die dir in Augenblicken der Leere bleibt... 


 
 
 Juli:
Gerade habe ich den strafzettel aus bielefeld bekommen. Ich weiß, dass ich dir nicht schreiben soll. Aber 

Am liebsten würde ich dir so viel schreiben, ich habe so viel zu erzählen, zu teilen, Dinge die ich dir sagen will. Aber nicht sagen kann. Ich hänge hier fest. Ich kenne mich so nicht, ich bin  kein Mädchen, das nachts Nachrichten schreibt oder betrunken anruft. Ich bin vernünftig und versuche das alles zu vergessen, dich.zu.vergessen. Nur, so sehr ich mich auch anstrenge, ich schaffs nicht. Du fehlst, so sehr. Und egal wie sehr ich versuche mich abzulenken, ich hab dich im Gepäck und ich kann scheinbar nichts dagegen tun.

und schon wieder dieses kopfzerfickende gefühl


Dienstag, 5. November 2013

Ich hab mein Herz in einem Beutel

An grauen Tagen werfen deine Schatten buntes Licht in mein Gesicht. Ich höre dich ganz nah bei mir, sodass ich kaum Augen für etwas anderes habe.
Doch das Leben kreiselt, strudelt unablässig vor sich hin, wie ein reißender Fluss packt es mich an meinen Fesseln und zieht mich mit sich. Ich entkomme nur schwer aus diesem Rausch und bin doch ganz bei mir, umgeben von Neuem, unerwartetem. So sehr ich der Sehnsucht nach Ruhe folgen will, dein Blick zögert nicht, fordert mich noch einen Schritt ins Ungewisse zu gehen. Wie sehr du mir fehlst, schon jetzt.

Und wieder ist es als ob das Leben ein falsches Spiel spielt. Die immer gleichen Steine. Ich nehme sie und baue ein Haus aus Glas; wenn ich hindurch sehe, schaut die Vergangenheit mit müden Augen zu mir herüber. Stets dreh ich mich angelnd um mich selbst und weiß doch wo der Fehler liegt. Vielleicht ist es so, dass wir all das immer wieder erleben, bis wir es begreifen. In manchen Geschichten gibt es kein Happy End.
Ich zähle von nun an aber die guten Stunden.

Bleib noch ein bisschen bei mir. Ich möchte dich zwischen meinen Händen halten, bis es dich von mir fortträgt. Wie ein zartes Blatt Papier mit dem Herbstwind tänzelnd in der Ferne verschwindet.. 


Donnerstag, 11. Juli 2013

regenkopf.

Du sagst: "Wahrscheinlich geht es mir nicht so, weil ich keine Zeit habe mich damit zu beschäftigen."
Du sagst: "Es tut mir leid, dass ich dir gerade nicht gerecht werden kann, aber ich habe dafür gerade einfach keinen Kopf. Es tut mir leid, sei nicht so streng mit dir."

Und eigentlich wissen wir beide, dass du nur meinst, ich sei es nicht wert. 
Ich kenne das. Ich kenne dieses Spiel so gut. Aber ich mag nicht mehr spielen. Und ich dachte, du spielst nicht, ich dachte wirklich.
Du bist anders.
Falsch gedacht.
Und diese Tage.
Ich lenke mich ab, ich arbeite viel, ich gehe aus, treffe Freunde. Das Schlimme ist nur, dass du Ablenkung warst. Ablenkung von all dem Kummer.
Und nun, ist der Kummer wieder da.
Und ich weiß immernoch nicht, wie ich das alles schaffen soll.

Sonntag, 7. Juli 2013

"And we will keep trying until our bodies die or our hearts do, whichever comes first."

“We all have the potential to fall in love a thousand times in our lifetime. It’s easy. The first girl I ever loved was someone I knew in sixth grade. Her name was Missy; we talked about horses. The last girl I love will be someone I haven’t even met yet, probably. They all count. But there are certain people you love who do something else; they define how you classify what love is supposed to feel like. These are the most important people in your life, and you’ll meet maybe four or five of these people over the span of 80 years. But there’s still one more tier to all this; There is always one person you love who becomes that definition. It usually happens retrospectively, but it happens eventually. This is the person who unknowingly sets the template for what you will always love about other people, even if some of these loveable qualities are self-destructive and unreasonable. The person who defines your understanding of love is not inherently different than anyone else, and they’re often just the person you happen to meet the first time you really, really, want to love someone. But that person still wins. They win, and you lose. Because for the rest of your life they will control how you feel about everyone else.”
--Chuck Klosterman, 'Killing Yourself to Live: 85% of a True Story'
 
You will fall in love with someone who annoys you, whose orgasm face looks and feels pathetic. Despite all of this, there’s something keeping you drawn to them, something that makes you want to protect them from the harsh world. What you fail to realize, however, is that you are the harsh world. You aren’t their noble protector — you are someone to be protected from but it takes a lot of dates, a lot of nights where you question whether or not you are actually a good person, for this to ever resonate with you. When it’s over and whatever love is left is put back in the fridge like a sad plate of leftovers, you will finally understand that you have the power to hurt someone. You can either hurt them or love them and it’s up to you to decide what kind of role you would like to take on in future relationships. What feels more comfortable — being the one who loves more or being the one who’s loved less?
You will fall in love with someone who’s cold and always seemingly pushing you away. When all is said and done, they will be forever known as the one person you couldn’t get to love you. Unfortunately, it will hurt and sting worse than the good ones, the ones that chopped up your meat for you and picked out an eyelash from your eye and were nice to your mother, because love often feels like a game we need to win. And when we lose, when we realize we couldn’t get what we ultimately desired from a person, it makes us feel like a failure and erases all the memories of those who loved us in the past. It’s a permanent smudge on your love resume.
You will fall in love with someone for one night and one night only. They’ll come to you when you need them and be gone in the morning when you don’t. At first, this will make you feel empty and you’ll try to convince yourself that you could’ve loved this person for longer than a night, but you can’t. Some people are just meant to make cameo appearances, some are destined to be a pithy footnote. That’s okay though. Not every person we love has to stick around. Sometimes it’s better to leave while you’re still ahead. Sometimes it’s better to leave before you get unloved.
You will fall in love with the old couple down the street because to you they represent the impossible: a stable, long-lasting love. You’re trying to get someone to like you for more than ten minutes. A monogamous “never get sick of ya” love seems unfathomable. “What’s your secret, sir? Do you just say yes a lot?”
You will fall in love with smells, the good and the bad kind. You will want to wear your lovers shirt because it makes you feel close to them and you’re okay with being that PYSCHO who is legitimately sniffing their shirt in public. You will fall in love with sweat, certain perfumes, the smell of the season in which you fell in love. This particular love smells like fall. It smells like Halloween and a roaring fire and leaves and fog and mist and candy and food and family and whiskey and sex and the lint that collects on sweaters. When it ends, if it ends, you will never experience another fall without thinking of him, her, it. The memories will stick to the ground like a mound of leaves and will only dissipate when the weather drops.
You will fall in love with your friends. Deep, passionate love. You will create a second family with them, a kind of tribe that makes you feel less vulnerable. Sometimes our families can’t love us all the time. Sometimes we’re born into families who don’t know how to love us properly. They do as much as they can but the rest is up to our friends. They can love you all the time, without judgement. At least the good ones can.
This is where I’m supposed to tell you that you will fall in love with The One, a person who isn’t too cold or too nice. Their “O” face is perfectly fine and they’re not afraid to show how much they love you. This person is supposed to wait for us at the end of the twentysomething road as some kind of reward for all the heartache and loneliness. We deserve them. We’ve earned this kind of love.
So fine. You’re going to fall in love with The One. You’re going to fall in love with someone who will make sense beyond college or a job or a particular season. They’ll make sense forever and won’t ever want to leave you behind. I’m telling you this not because it’s true but because it NEEDS to be true. Everyone is entitled to this kind of love, so why not? Have it. It’s yours. Blow out the candles on your 30th birthday, holding their hand, and let out an exhale that’s been waiting for ten years. Do it. Now.
--Ryan O’Connell
 

keep your head down low



I've gone crazy 'cause there are things in the streets I don't believe. So we'll pretend it's alright and stay in for the night - What a world, I'll keep you safe here with me.

Auf meinem Rechner sehe ich Dreck, Dreck der sich an den Kleberesten deines Stickers sammelt. Meine Tasche ist noch voll von diesen kleinen schwarzen Markern. Überall liegst du verstreut. Ich finde dich in Kisten und in meinem Wäschekorb.
Ein Beutel Shirts vom ersten Mal, nur für dich verteilt, nur für dich getragen. Und nun liegen sie wie Mahnmale in meinem Schrank. Was soll ich damit tun? Tragen? Sie schauen mich traurig an. Schmutzig ist die linke Seite, immer wieder bleibe ich mit der Handfläche an den Spuren hängen. 
Ich bleibe hängen, wie ich an dir hänge. 
Doch, es ist nur ein Rest, ein spährlicher Versuch von dir, dich zwischen mich und meine Tage zu schummeln. 

Gestern Nacht hätte ich dich so gern bei mir gehabt und heute, wo die Sonne hämisch durch meine Rolläden blinzelt, möchte ich dein Gesicht auf meinem Kissen sehen. Doch nichts.
Nur Leere.

Ich hole einen Lappen.

Freitag, 5. Juli 2013

just a song we shared, i´ll hear

Ich kann gar nicht so viel schreiben, wie ich weinen möchte.

Ich bin nicht, bin betäubt. Du hast mich kaputt gemacht: Jeden einzelnen Knochen hast du mir mit deiner Bombe gebrochen. Das Herz, meine winzige, verschrumpelte Traube, hast du aus seiner Box gesprengt. Und nun liegt es vermickert auf der Straße, pulsiert wehmütig in der Rinne.
 Jede Phaser in mir schmerzt. Und ich kenne Schmerzen so gut. Ich kenne jede Art von Schmerz und dieser, dieser ist anders, als alles zuvor. Er erinnert mich an frühere Zeiten. Und vor allem erinnert mich das alles an so viel Altbekanntes.
Und als würde das Unheili jedes Jahr um die gleiche Zeit vor meiner Tür stehen. In einem anderen Gewand zwar, aber doch - genauso zähnefletschend und gefährlich. Nur, du warst so ein wunderbarer Wolf, so unglaublich gut verkleidet, so weich, dass ich deiner Verkleidung Glauben schenkte. Deine Worte waren süßer als Honig. So herzerwärmend. So... Du hast mir einen so wunderbaren Spiegel gezeigt, dass ich anfing, dir Glauben zu schenken, und dann - war alles vorbei.
Nur zu gut weiß ich, dass nicht du für meinen Selbstwert verantwortlich bist, aber zu hören, dass man gut ist, das man genügt so, wie man ist - fühlt sich wunderbar an. Zu merken, dass man es doch nicht tut, schmerzt umso mehr.
Immer dann, wenn man einen Zeh, selbst den kleinsten nur, über diese dünne, unsichtbare Line führt,  zögernd und ängstlich, doch, wenn man es tut, wenn man diesen winzigen Zeh über diese Linie bringt, ist alles vorbei und man kommt nicht mehr zurück. Man gibt sich hin, nicht ganz und doch, genug um strudelartig ins Verderben zu fallen. Immer wieder. Ganz gleich, wie sehr man versucht diesen Moment hinauszuzögern, ganz gleich, wie lang man die Hosen probiert, sie zwischen den Händen hn und her wiegt, irgendwann, kommt man dieser Linie so nah, dass die Versuchung, der Wunsch so groß wird, das man sich doch herantastet, allen Warnungen zum Trotz, allen Erfahrungen zum Trotz. Zum Trotz.
Ist es Trotz? Oder ist es Hoffnung? Ist der erneute Versuch unbeschadet hinter diese Linie zu kommen, die Unterschrift der Hoffnung? Treibt uns die Qual der Vergangenheit oder die Hoffnung auf das zukünftige Gute? Was sollte uns treiben? Angst oder Zuversicht? Wer ist der bessere Guide durch diesen undurchdringbaren Irrgarten?
Gott, wie ich jedes Wort von dir nachvollziehen kann und dein Schweigen noch mehr.
Ich versuche dich noch zu vergessen, für dich, gibt es Wichtigeres.
Ich weiß, ich bin es nicht wert, es gibt keinen Grund an mir festzuhalten.
Und dennoch hoffe ich, wenn die Nacht sich über mir zusammentut, ganz kurz, nur still, dass du doch ab und zu an mich denken wirst und dich fragst, ob es okay ist, wenn du mich anrufst. Es wäre okay.

Und das macht es noch viel schlimmer.

In solchen Momenten glaube ich, dass M. mir all die Sehnsucht schenkte, die ein Mensch im Leben bekommen kann. Genügend Sehnsucht, genügend Poesie, genügend Liebe. All das im Überfluss, sodass es nun nur noch Trauer, Schmerz und Gleichgültigkeit für mich gibt.  Und immer wieder das selbe Spiel.




Bald werde ich auch davon genug haben. Und dann wird es Zeit für die große Liebe.

Donnerstag, 4. Juli 2013

vor 5 Stunden

"Ich habe vor 5 Stunden mit meiner Exfreundin geschlafen. Du hättest anrufen sollen."

Die Sonne lacht hämisch. Wir haben es gewusst. Ich habe es gewusst.
Und trotzdem bricht es mir das Herz.


Dienstag, 2. Juli 2013

the words we have are left unspoken


ich möchte mit dir durchs Gras streifen. ich will sehen, wie deine Zehen die kleinen, zarten Halme umknicken, wie du Spuren hinterlässt, neben mir, vor mir, hinter mir. Deine Füße tragen uns durch die Zeiten bis alles wieder gut wird.Es ist grün, vielleicht glitzert es noch in der Sonne, ihm steht der Morgentau genauso gut wie dir der Schlaf zwischen den Lidern. Wenn deine Lippen leicht geöffnet die Träume wegpusten, sehne ich mich zwischen deine Arme, ganz nah. Und ich möchte deinen Herzschlag hören, während meine Haare dir die Brust kitzeln.
Dich sehen, dein Gesicht gegen die Sonne gedreht, sodass mich dein Lächeln umwirft. Ich will dir durch die felder folgen, mit nassen Füßen, mit dreckigen Hosen und wunden Händen. So wild, dass mir die Augen vor Glück weh tun. Ich will mit dir tanzen, in der Sonne oder im Regen und dann verschwitzt in die Kissen sinken.
So viel und noch mehr und dann doch nur - dich hier bei mir. Ein bisschen näher, ein bisschen tiefer.
Kein Herzschmerz, kein Herzflimmern, nur du flimmerst auf meiner Haut, du perlst in wüster Kugeligkeit an mir herunter, deine Stürmen entzückt und erschreckt mich gleichermaßen. Ich gehe Wege, die ich nie gegangen bin. Wahrscheinlcih faszinierst du mich nur deswegen. Das Neue, das Aufregende, es kitzelt und zwickt, es hält mich wach. Das Herz, es rast nicht, es pochert leise in seiner Hülle, sodass ich ...
Weißt du, wonach der Sommer schmeckt? Er schmeckt nach frischem Pfefferminz, er schmeckt nach prickelndem Sekt im Bauchnabel und gebleichtem Haar. Der Sommer streift dich wie ein seidenes Tuch und dann reißt er dich wieder mit, wie ein Wirbelsturm aus Farben und Konfetti.
Und ich sehe dich mit mir im Konfettiregen tanzen. Dich lächeln sehen.
Und dann dich nackt, nackt über mir, mit dem Kopf auf meiner Brust, wenn du dich entkräftet fallen lässt. Deine Muskeln, dein freches Grinsen, diese verführerischen kleinen Hände. Wie ich das gerne wieder sehen würde. Und keine Angst, mein Herz bleibt hier.

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Ganzes Glück. So vergänglich wie die Nächte sind auch wir, wir die nach mehr suchen als dem ganzen Kuchen. Wir wollen die Welt erobern, ohne dabei in uns selbst genug zu finden. Die Flügel immer ein Wink zu weit ausgebreitet, in der Hoffnung, dass der Wind uns davon trägt. Immer mehr, als wir tragen können.
Und so breit deine Schultern auch scheinen, ich finde darauf keinen Platz.
Ich hole meinen Kopf in die Realität zurück, wenngleich mir die Gedanken voller verführerischer Wolken hängen.

Dich zu halten, dafür fehlt mir der Mut.

Ich weiß, ich müsste mutiger sein, doch der Enttäuschung liebstes Kind ist mir diese heimischer als jede Zuversicht. Ich wünschte, in deinen Worten fände ich nicht so viele Zweifel.

Ich würde, ich hätte, ich wünschte. Trügerische Worte, trügerisches Herz.
Wie die Worte mich immer ein paar Augenblicke zu spät zu finden scheinen. Und während mir die Sonne die Sicht versperrt, schüttelst du alle Berührungen ab und verschwindest in der Ferne.

Samstag, 29. Juni 2013

wir bringen jeden Tag unser Haar in Ordnung, wieso also nicht auch unser Herz?

Du küsst so sanft.

Wir wollen Straßen voller Zucker und Hände aus Gold, die Taschen voller Liebe und keinen Herzschmerz.
Das Leben aber spielt, spielt immer wieder das selbe Lied, bis wir hinhören und jedes Wort verstehen. Bis wir Wege zu Ende gehen und Lektionen begreifen. Wir drehen uns so lang im Kreis, bis uns schlecht wird.
Es gibt keinen Grund. Denk nicht nach. Lass dein Herz sprechen. Hörst du mich?

Oh, wie ich ablenkung suchte, vom leben, vom Ärger, von der last auf meier Brust. Wie ich mich verlieren wollte, in den Nächten, und fremden Armen, zwischen süßen Worten und herben Drinks. Die Küsse schmeckten leicht und verführerisch. Und alles was ich wollte, war schnell weiter kommen, weiter weg, weiter. Immer weiter.
Und ich tanzte, tanzte und drehte mich im Kreis und plötzlich - du.

M. Immer wieder ein M. , das sich in mein Leben schummelt, hartnäckig wie ein fleck, den man vergeblich versucht aus der Hose zu reiben.
Oft birgst du Gefahren, unbegrenzten Herzschmerz und so viele ungezählte Tränen.

Die Nacht war kaum vorbei, da waren so wunderbare Momente geschaffen, dass ich aufgeregt und wirbelnd durch die Straßen huschte um dich zu finden. Wie weit weg du warst, wie weit weg ich von mir, mich finden würde, wagte ich kaum zu glauben.
Mit dir, ist es anders. Mit dir, fühlt es sich anders an.
Vielleicht, weil ich dich nur mit Zehenspitzen berührte.
 Die ersten gemeinsamen Augenblicke waren wie süße Marmelade. Ein wenig zu rot, ein wenig zu sommerlich. Dein Griff aber, ließ mich stolpern. Und so strauchelte ich durch die Tage, mit deinem Namen auf der Zunge, deinen Händen noch immer auf der Haut.
Wie ich an jeder Stelle glühte, die du mit deinen Fingern nachzeichnetest.
Und während wir die Stunden zählten, während ich Minute um Minute abstrich, verlangsamten sich deine Schritte. Und das Unheil ahnend folgte ich dennoch deinem Ruf zwischen deine Kissen.

Nichts weiß ich, und noch weniger kann ich einordnen, was ich über dich denke. Ich weiß nicht, was du über mich denkst, ich weiß nur - dein Herz hängt in der Luft.

Und eigentlich wollte ich nicht einmal, dass ich mir Gedanken darum mache.
Eine leichte Nacht, ein wenig Zärtlichkeit, mehr habe ich nicht erwartet, mehr - war nicht drin.
Doch dann, hälst du meine Hand und etwas in mir, möchte sie nie wieder los lassen.

Nur, nur kenne ich mich zu gut und spüre die kleinen Mauern, die sich um mein Herz drappieren, wie bunte Bänder sich um alles schlingen, zum Schutz vor Verletzungen, vor Zurückweisungen. Und so gehe ich, nehme meine Beine und Hände und lasse dich wieder aus meinem Leben heraus, genauso leise und stolpernd, wie du hineinkamst. Ich bin nicht eine von vielen. Ich möchte nicht die sein, die dein Herz ablenkt, während es für etwas anderes schlägt. Die Schlange vor deiner Hose war lang, aber die vor deinem Herzen sollte es nicht sein. Und dort kann ich mich nicht anstellen.

Manchmal glaube ich, das mit uns, wär ganz großes Kino geworden. Aber wahrscheinlich waren wir doch nur ein schlecht laufender Independentfilm.


Samstag, 8. Juni 2013

Zuckerwattearme


Dein Duft trägt mich durch die Stunden, wie auf Händen. Es schmeckt nach Salz, meine Haut ist weich von deinen Küssen, sanft gebettet zwischen deinen Worten. 
Wie du mich in nur wenigen Augenblicken vom Boden holtest erschreckt mich noch immer. 

Der Wind streift durch meine Finger als ich langsam bei dir ankomme. Schwühl liegt die Luft zwischen den Häusern und die Jungen streifen sich mit dem Arm den Schweiß von der Stirn. 
In Gedanken gehe ich unsere erste Begegnung immer und immer wieder durch und versuche mich an deinen Duft zu erinnern. Erinnere mich an deine Lippen, an deinen Bart, an dein Gesicht. Dein Blick ist flüchtig. Die Nacht hatte dich damals so schnell verschluckt, wie sie mich zu dir brachte. Und doch, stehe ich nun hier und höre mein Herz bis in den Hals klopfen.  
Ich werde angesprochen, lächle verlegen die Komplimente weg und gehe ein stück weiter, bis ich dich radelnd um die Ecke kommen seh. Meine Hände kleben. 
Es passiert so schnell, dass ich nicht weiß, ob ich mich zwischen unserer ersten Umarmung oder den Laken wiederfinde. 
Es strudelt und ist wirr, du ziehst mich mit ins Leben und ich lache und atme frisches Leben, so sehr, dass ich nicht weiß, was besser schmeckt.



Aber lieben kann ich nicht mehr. 
Was macht das Herz, wenn es die Liebe nicht mehr hinein lässt? Es vergeht. Ich vergehe jeden Tag, jeden tag sterbe ich. In mir ist Leere, die ich mit Worten, Gesichtern, Geschichten und Augenblicken versuche zu füllen. Doch es bringt nichts. Ich bin ein Fisch. 









Du hast einen Eintrag verdient, weil du mir ein Stück meiner Selbst zurück gegeben hast. 
In verzweifelter Suche habe ich die letzten Jahre stillschweigend und bedrückt verbracht. 
Es ist nicht, als wäre ich nichts gewesen, aber heute, heute bin ich mehr, als ich mir erhoffen kann. 
Und dabei habe ich nur wenige Stunden mit dir teilen können. 

Es gibt Menschen die passen nur ins Herz, nicht ins Leben.

Dienstag, 4. Juni 2013

Und alle sagten..

Wir sind nicht mehr als das, was das Leben aus uns macht. Die Summe unserer Tränen und der gebrochenen Herzen. Wir sind der Wahnsinn und der Unsinn, Traum und Täuschung einer ganzen Generation, die nicht weiß, wohin mit sich. Wir lieben schnell und schlafen zu wenig, mit zu vielen ohne zu geben.
In mir bist du, bist du, voller Sehnsucht, nach Freiheit und Unvernunft. Ich bin nicht mehr und viel weniger als das, was ich in deinen Augen sehe, doch ich will, will dich hier. An und in mir, zwischen meinen Armen, durch die Nacht.

Wir sind heiß, heiß nach Luft und Schwerelosigkeit. Wir greifen nicht mehr nach den Sternen, wir wollen das ganze Universum und das gleich. Nicht mehr warten, nicht mehr zögern.
Es fließt, fließt alles und bleibt nicht still. Strudel. Ein Farbenrausch, wie ein Fest. Kunterbunte Ballons tanzen um dich herum, schmecken nach Sommer und Abenteuer.

Und da stehe ich. Ich bin wie erstarrt. Zuschauer in meiner eigenen Geschichte.
Ihr rauscht an mir vorbei, mit euren Armen in der Luft, den offenen Mündern und den fröhlichen Gesichtern. Ihr seid geschäftig, beschäftigt mit Leben, während ich.. Ich warte.
Ich warte auf dich, ich warte auf mich. Auf meinen Startschuss.
Das Leben auf Autopilot ist beendet. Ich stehe. Es rauscht, als hätte jemand den falschen Sender im Radio eingestellt.

leben, leben. Leben. Leben.
Du machst alles einfacher.

Aber du bist weg. Und dann rauscht es wieder.

Ich suche nach meinem Sender, während alle anderen schon ihren eigenen Song haben. 




Montag, 25. Februar 2013

unzerbrechlich

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“There is no one torturing you except yourself. There is nobody except yourself; your whole life is your work—your creation. Once you grasp this, things start changing…transforming. You can play at changing your hell into heaven, or, if you are in love with misery, create as much as you wish.”
--Osho


In mir, eine Angst, ein kribbelndes Gefühl von Aufbruch, von Ende. 
Nicht du, nicht mehr du, nicht mehr ihr. nur noch ich. 
Ich, zwischen den Knochen sitze ich fest, wie ein Knorpel strecke ich mich durch meine Glieder. 
Mir steigt die Kälte in den Nacken, 
ich halt mich an mir fest. 
Strudelnd laufe ich durchs Leben, 
ich sehe deinen Rücken, sehe die Türen. 
Zu, zu. 

Ausatmen, einatmen. 


Montag, 28. Januar 2013

Du in meinen Träumen

Ich wache auf, weil ich dir im Traum Schlümpfe schenke.

Dich in meinen Träumen zu sehen bringt mir schlaflose Nächte.
Ich liege schwer atmend in den dunkelgrünen Kissen, während draußen noch die Nacht in den Bäumen hängt. Ich höre nichts, außer das Rauschen der Heizung. Ich überlege und ärgere mich, dass ich die nicht ausgemacht habe. Hinter mir tickt stetig die Uhr. Tick. Tack. Tick. Tack. Tick. Ich höre weg. Jede Sekunde, die ich länger wach bin erinnert mich daran, dass du zwischen meinen Augenlidern wartest. Ich schaue hinaus und hoffe auf ein wenig Ablenkung, doch nichts. Nur das Ticken.
Mich zieht die Unruhe aus dem Bett. Ich möchte noch nicht zurück in die Kissen, noch nicht zurück zu den Gedanken und Bildern, die mich aufwachen ließen. Dass du mich immernoch heim suchst, macht mich wütend und lässt mich grübeln.
Es ist schon eine Weile her, seitdem du das letzte Mal in mir warst. Nicht, dass ich dich nicht fortwährend in meinem Herzen trage, nein, vielmehr habe ich aufgehört, dich durch die Tage zu tragen. Du warst nicht mehr Begleiter meiner Schritte, du hast nicht mehr meine Luft geatmet und bist mir vorsichtig durch die Haare gefahren. Nichts davon.
Und dann fühlt sich dein Gesicht im Traum so willkommen und wunderschön an, dass ich Angst habe. Es ist so vertraut, so zart, dass ich nicht umhin komme mich zu fragen:

Vermisse ich dich noch immer, oder vermisse ich nur wieder etwas, dass ich jahrelang mit mir herumtrug?

Ist es das Kleidungsstück, das immer im Schrank hängt und man nie sonderlich beachtet hat und dann, wenn man sich entscheidet, es auszusortieren, eine klaffende Lücke im Schrank hinterlässt?

Ich komme so nicht weiter und gehe barfuß durch den Flur. Der Fußboden knarrt, wie es in alten Häusern immer knarrt. Als würde ein kleiner Troll unter dem Fußboden sitzen. Ich schmunzle und mache mir einen Tee. Am Fenster sehe ich den Morgennebel wie eine kühle Decke über der Stadt liegen. Ich bin schlaflos, schlaflos in Jena.
Jena.
Auch ein Neuanfang. Ein frisches Hemd.
Ich ziehe dich an und bin mutig. Und finde mich allmählich.
Ich spüre, wie sich Altbewährtes nicht mehr unangenehm anfühlt. ich finde meinen Platz in der Gesellschaft und akzeptiere ihn.
Während einer Unterhaltung mit einer Kommilitonin ist mir klar geworden, dass es für mich keine Cheerleader Karriere mehr geben wird. Ich werde immer das etwas andere Mädchen vorne in der ersten Reihe sein.
Und ich finde es schön.
Hier, hier merkte ich das erste Mal, dass ich mich selbst und bewusst dazu entscheide nicht zur "angesagten Gruppe" zu gehören. Früher fühlte ich mich ausgestoßen und versetzt. Und ich merke nun, dass ich mir wohl auch nicht selten diese Rolle ausgesucht habe. Und in diesen Tagen fällt mir auf, dass ich eben wirklich nicht dazugehören will.
Ich bin kein leichtes Mädchen, ich fasste Prinzipien und Ansprüche an eine Freundschaft und weiß, diese kann ich nicht bei jedem finden. Doch diese Handvoll Menschen ist die, die mich glücklich(er) macht.
Nun fühlt es sich gut an. Natürlich auch, weil ich einen Menschen mehr in diese Hand tun kann, ja bin ich euphorisch. Vielleicht deswegen, aber auch, weil es sich richtig anfühlt.
Ich bin anders. Anders als die meisten.
Ich halte mich nicht an Schönheitsidealen auf, sondern hänge meinen eigenen hinterher. Ich zerbreche an ihnen und stehe wieder auf. Die Entwicklung tut gut. Selbst dann, wenn ich dafür nicht weniger Einsamkeit und Niederschläge einstecken muss.
Der Tee ist fertig.
In den Händen fühlt sich die Tasse heiß an. Ich verbrühe mir fast die Innenflächen, doch ich halte durch.
Ich bin eine Durchhalterin.
Wenn ich an dich denke, habe ich Angst, dass dich vergessen, die Liebe aufgeben bedeutet.

Doch während ich in den Kissen Ruhe suche, merke ich, wie du hinter meinen Lidern auf mich wartest, wartest, dass ich dich einfange.
Und du lächelst und weißt - ich komme nicht eher von dir los, als bis es zu sehr weh tut. Aber ich gebe nicht auf. Du tust mir nicht mehr gut. Und ich werde es schaffen.


(from: http://andaherzt.blogspot.de/)

In relationships - is it smarter to follow your heart or your head?

Montag, 14. Januar 2013

Ich verbringe viel Zeit mit meinen Gedanken. Vielleicht, zu viel.

Doch während ich dort so herumirre und Geschehnisse, Gefühle, Menschen und Augenblicke versuche zu ordnen, wünsche ich mir manches Mal ein Denkarium.
Aber das gibt es ja nicht, sodass ich mit meinem Gedankenknäuel allein dastehe.
Und so, so passiert es manchmal, dass ich doch den einen oder anderen Gedanken entwirren kann.

Wir haben soviel Dinge, die uns beschäftigen. Menschen und Momente, die uns die Tage verderben, sie verschönern. Sie verändern.
Du veränderst. Du veränderst mich jeden Tag.

Ich habe lange geglaubt, dass du es auf eine gute Art tust, dass meine Unfähigkeit loszulassen mich nur daran erinnern sollte, dass ich noch "lernen" müsse. Dass ich mit dir noch nicht fertig sei, mit mir. Ich denke immer wieder, dass dich loslassen bedeutet, nicht mehr zu wachsen. Aber nein.
Nein.
Ich wollte deinem Leid Buße tun. Ich dachte, und denke, für deine Traurigkeit verantwortlich zu sein.
Und jeder Gedanke, dich aufzugeben würde bedeuten, für mich bedeuten, dein Leid, dein Schmerz nicht ernst zu nehmen.
Doch das tue ich. das tue ich seit vielen, vielen Jahren. Und ich glaube auch, dass es gut so war.

Aber heute, heute realisiere ich langsam, dass es nun nicht mehr hilft. Es hilft dir nicht, und es hilft mir nicht.

Ich bremse mich selbst aus. Ich lasse mich auf niemanden ein, ich verschließe mich vor dem Leben und vor der Liebe. Ich fürchte mich vor jedem neuen Schritt. Ich zweifle an jeder Entscheidung. Jeder Atemzug tut mir weh. Und dabei möchte ich nur frei sein.

Ich habe so oft gesagt, ich müsse dich loslassen. Die Anderen haben mir gesagt, ich solle dich loslassen.
Aber dich loslassen bedeutet nicht, dich zu vergessen, es bedeutet, mich loszulassen. Wieder ich zu sein. Ohne dich.
Jede meiner Handlungen trägt deine Unterschrift. Und nun ist es Zeit für meine eigene Unterschrift.
aber weißt du, ich habe keine Angst ohne dich zu sein.
Ich habe Angst, dass ich mich in dir verloren habe. Und: diese Angst zwingt mich dich festzuhalten. Und sie zwingt mich zu hoffen. Die Angst bringt mich dazu zu glauben, dass du zurückkommen wirst. Und ich habe Angst, dass in dem Moment wo ich dich aufgebe, ich die werde, die ich nie sein wollte. Zu der Person werde, vor der du mich gewarnt hast.

Aber ich bin kein schlechter Mensch. Ich habe hohe moralische Ansprüche an mich, ich bin nett zu Tieren und helfe anderen Menschen.  Ich benehme mich und trinke nicht übermäßig. Ich komme pünktlich und bezahle meine Rechnungen. Ich bin für meine Freunde da und streichle in regelmäßigen Abständen meine Katze.
Ich bin ein guter Mensch.

Und dafür muss ich mich nicht rechtfertigen.

Ich bin ein guter Mensch und das nicht wegen dir, sondern trotz dir. Und nicht, weil du diese Dinge mit mir tust, sondern weil ich mir diese Dinge antue.
Und das habe ich nun begriffen.
Gestern hattest du Geburtstag. Und ich dachte jeden Tag daran. Doch gestern habe ich gespürt, dass du nicht mehr die Hauptrolle in meinem Leben spielst.
Ich bin es.
Ich liebe dich, ich werde dich wohl immer lieben. Doch manchmal ist die Liebe nicht genug.
Und ich bin traurig, dich nicht in meinem Leben zu haben.
Aber ich verstehe, dass dies nicht mehr nur bedeutet, dich nicht mehr in meinem Leben zu haben, sondern auch mich.
Aber ich bin.
Ich möchte wieder lieben können.
Und ich lasse jetzt los.
Und werde weiter gehen.